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Herzlich willkommen!

Warum Selbsthilfe?

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Die Selbsthilfegruppe soll für Menschen, die sich selbst finden wollen, eine Hilfe bieten. Auch wenn die Gruppe den Namen "Transsexuellen-Selbsthilfegruppe" verwendet, ist sie dennoch offen für alle, die sich selbst, besonders im Bereich der eigenen Geschlechtlichkeit, suchen offen. Auch ist sie offen für alle, die einen Platz brauchen, in dem sie offen mit anderen über die Thematik reden können, auch wenn sie sich nicht unter den Begriff der "Transsexualität" im engeren Sinne einordnen können oder wollen.

Es gibt oft genug Akzeptanzprobleme im Freundes- und Bekanntenkreis, in der Familie und/oder im Arbeitsumfeld. Teilweise beruhen diese Akzeptanzprobleme auch auf fehlender Aufklärung darüber, wie wir fühlen, wie wir wirklich leben, usw. Daher sind wir offen und freuen uns gerne, wenn Angehörige und Freunde von Betroffenen auch den Weg zu uns finden und sich in unsere Arbeit einbringen.

Leider droht einigen auch die Arbeitslosigkeit, einige sind schon arbeitslos und treffen bei ihren Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen auf Vorurteile. Gerade Transsexuelle sind davon besonders betroffen, weil sie sich teilweise nicht aussuchen können, ob und wann sie sich offenbaren. Auch dafür wollen wir ein Auffangnetz bieten.

Außerdem können wir Erfahrungen und Informationen unter anderem zu den Themen der medizinischen Geschlechtsangleichung, der rechtlichen Anerkennung des Geschlechtswechsels, den Problemen in der Arbeitswelt und im sonstigen sozialen Umfeld austauschen.

Unter anderem will die Gruppe auch den Betroffenen helfen, den so genannten "Alltagstest", also die Zeit zwischen dem "Outing" als Transsexuelle/r und der juristischen Anerkennung, zu überstehen.

Ein weiteres Ziel unserer Selbsthilfegruppe ist auch, die Angehörigen und Freunde im Gespräch mit anderen Betroffenen und ihren Angehörigen und Freunden über die Problematik aufzuklären und in die Arbeit mit einzubeziehen.

Aus den zuvor erwähnten Gründen ist es notwendig, die Öffentlichkeit objektiv und von bestehenden Klischees weg über die Problematik aufzuklären.

Natürlich hat die Arbeit in einer Selbsthilfegruppe auch ihre Grenzen. In der Gruppe können wir natürlich Erfahrungen und sachliche Information austauschen, einander zuhören. Die Selbsthilfegruppe ist jedoch kein Ersatz für psychologische und medizinische Betreuung durch Fachleute, sondern kann lediglich Wege aufzeigen und Kontakte zu den diversen Fachleuten herstellen. Eine eventuell nötige professionelle Beratung oder Therapie können wir nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

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