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Aktuelles:

Stop TRANS Pathologization-2012



Am 17. Oktober
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... werden europaweit Demos stattfinden (bisher leider noch nicht in Stuttgart), um die Pathologisierung transsexueller Menschen zu stoppen. "Stop 2012" lautet der Name, weil 2012 ein neues DSM erscheinen soll, das Transsexualität als psychische Gestörtheit, als sogenannte "Geschlechtsidentitätsstörung" bekräftigt. Wenn dies geschieht, werden weiterhin transsexuelle Menschen überall auf der Welt gedemütigt werden, als psychisch gestört und große Probleme haben, medizinische Leistungen bezahlt zu bekommen. "Psychisch gestört" bedeutet, dass z.B. eine transsexuelle Frau als "psychisch gestörter Mann" gesehen wird, der gerne eine Frau sein will. Dies hat u.a. zur Folge, dass man uns nicht für voll nimmt, uns demütigt und keine verantwortungsvolle Jobs zutraut, und zudem wir jedesmal nachweisen müssen, warum z.B. ein "psychisch gestörter Mann" keinen Bartwuchs haben möchte. Würde man endlich anerkennen, dass transsexuelle Frauen Frauen und transsexuelle männer Männer sind, so wäre klar, dass eine Frau keinen Bartwuchs möchte und ein Mann keine großen Brüste. Zudem würde man uns eher als das sehen, was wir sind und nicht immer in die Verrückten-Ecke stecken können.

Weitere Infos gibts auf der 2012 Website: http://stp2012.wordpress.com/

Falls jemand Lust hat am 17. Oktober in Stuttgart etwas auf die Beine zu stellen, wäre dies großartig. Bitte über das Kontaktformular an uns wenden, oder einfach eine Email an: tina.s(ädtt)magic.ms




Stammtisch

Immer am 1. Samstag im Monat findet im i-Pünktle in Stuttgart unser Stammtisch statt. Hier sind wirklich allewillkommen, unabhängig ob sie sich als transident (transsexuell), als Transvestiten oder als... sehen.

Die Adresse vom i-Pünktle lautet:

Bistro i-Pünktle
Urbahnstr. 48
70532 Stuttgart
und hier ist die Wegbeschreibung
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Weitere) Selbsthilfegruppen in und um Stuttgart

Stuttgart hat 2 Selbsthilfegruppen, uns und TransidentX. TransidentX tritt sich etwa 6 mal im Jahr. Links zu den Selbsthilfegruppen in Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg, Mainz, Ulm und Würzburg findet Ihr bei ts-suedwest.de. Außerdem gibt es noch eine offene Gruppe, die dort nicht verlinkt ist, in Markdorf (am Bodensee).
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Transsexualität und Menschenrechte

Wir transsexuellen Menschen, haben leider nicht die gleichen Rechte, wie die restliche Menschheit. In Deutschland haben wir sie zumindest auf dem Papier. Praktisch werden sie jedoch vor allem von den Gesetzgebern und vielen für uns wichtigen Institutionen verletzt. Besonders werden sie von vielen Gutachtern und den Krankenkassen regelmäßig mit den Füßen getreten.

Zu diesem Thema gibt es 2 Webseiten:
Menschenrecht und Transsexualität
ATME e.V. (Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V.)
 
MERSI gehört zu Amnesty International und beschäftigt sich mit Menschenrechtsverletzungen an Transgendern allgemein, sowie an homosexuellen Menschen. In vielen Ländern der Erde werden Menschen umgebracht, misshandelt, gefoltert, weil sie transsexuell sind.



Weggehen etc.

In Stuttgart kann man überall hingehen. Es ist nicht nötig, spezielle "In-Kneipen" aufzusuchen. Dennoch fühlt man sich bei den ersten Schritten vielleicht doch etwas wohler, wenn man weiß, dass man hier ausdrücklich erwünscht ist. 

Willkommen sind wir in den bekannten Schwulen- und Lesbenkneipen (eine ausführliche Infos findet man in Schwulst), wie dem Kings Club oder im Lauras Club. Lauras Club hat ein sehr schönes Cafe, so dass man nicht unbedingt in die Disco gehen muss. Allgemein haben wir mit Schwulen- und Lesbenbars /-Kneipen /-Discos etc. nur gute Erfahrungen gemacht.

NICHT HINGEHEN

Es gibt auch Einrichtungen, in denen transsexuelle Menschen nicht so gerne gesehen sind, bzw. wo man transsexuelle als Menschen ablehnt oder als "extrem" bezeichnet.
Solltet Ihr so etwas erleben: Bitte melden! Uns geht es allen wohler, wenn wir nicht unnötig in ein Fettnäpfchen treten und die transphoben Läden, Kneipen, etc. einfach meiden.

Schlechte Erfahrungen haben wir gemacht mit:
Delphi Kino (Tübingerstr.)
Atelier am Bollwerk  (Kino, gehört zum Delphi, bzw. umgekehrt)
(Aussage der Frau an der Kasse: "Transsexualität - das ist unserem Chef zu extrem!")
Einklang  (CD-Laden, Aussage Chef: "Damit [mit Transsexualität] will ich nichts zu tun haben.")

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Bücher

Da siehts echt mager aus. In etwa 100% steht nur Quatsch drin, die sogenannte "Fachliteratur" eignet sich mehr als Klopapier, denn für sonst etwas. Bücher von Betroffenen sind meist am ehesten noch das, was man als "lesbar" bezeichnen könnte. Wer es sich dennoch antun möchte und unbedingt etwas lesen möchte: Eine lange Bücherliste gibts bei txköln
Prinzipiell gibts gute Informationen nur auf wenigen Webseiten (siehe Transsexualität)
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Parties etc.


Transtalk (Karlsruhe): Party jeden 3. Freitag im Monat, viele Transvestiten und was sich sonst noch gerne in diesem Metier bewegt.



Weitere informative Seiten:

Die Seite von Airin ist ein guter Einstieg ins Thema Transsexualität. Unendlich viele Infos. Doch immer gilt: Alles nur mit Vorsicht zu genießen und nichts ungeprüft glauben!

TxKöln bietet Tipps und Erfahrungen alphabetisch geordnet. Allerdings inzwischen etwas veraltet.

 Außerdem hat auch Tina, die diese ganzen Texte hier schreibt, eine eigene Homepage tinaland.de und viel über TS gibts auch auf mut23.de, leider etwas sehr viel :-)

 
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